Wie die meisten Gartenbesitzer wissen, ist ein gepflegter Rasen alles andere als Zufall. Denn die grüne Augenweide setzt neben regelmäßiger Pflege auch Geduld und vor allem das passende Werkzeug voraus. Aus diesem Grund vertrauen immer mehr Gartenbesitzer modernen Mährobotern, denn die sind leise und arbeiten zuverlässig, selbst wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat.
Vor allem, weil sich jedes Frühjahr die gleiche Frage stellt: Ab wann darf der Mähroboter eigentlich wieder fahren? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren und nicht nur vom Kalender ab. Wer beispielsweise zu früh mit dem Mähen anfängt, der riskiert Schäden an jungen Gräsern oder gefährdet Igel. Wer aber zu spät startet, der kämpft mit zu hohem Gras und steigendem Energieverbrauch.
Dazu kommen gesetzliche Vorgaben und Naturschutzrichtlinien, die festlegen, wann und wie lange ein Mähroboter eingesetzt werden darf. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, wann der Saisonstart wirklich sinnvoll ist und welche Tageszeiten sich gut eignen. Außerdem zeigen wir, wie Sie rechtliche und ökologische Anforderungen mit moderner Technik in Einklang bringen – etwa mit den intelligenten Systemen der Navimow i Series, die nicht nur Planung, sondern auch Sicherheit und Nachhaltigkeit miteinander verbinden.
Inhalt
- Der richtige Start in die Mähsaison
- Tageszeit und Betriebszeiten – wann darf der Mähroboter fahren?
- Die saisonalen Besonderheiten – vom Frühjahr bis in den Herbst
- So erzielt der Mähroboter das beste Ergebnis
- Rechtliche Hinweise und Verantwortung
- Ein paar praktische Tipps für den Alltag
- Fazit: Der perfekte Schnitt ist kein Zufall
- Häufig gestellte Fragen
Der richtige Start in die Mähsaison
Wenn die Sonne im Frühjahr wieder an Kraft gewinnt und das Gras sichtbar wächst, dann dauert es nicht mehr allzu lange, bis man den ersten Schnitt in frischer Luft wagen kann. Doch ab wann darf der Mähroboter tatsächlich loslegen?
Ein guter Richtwert sind unter anderem Bodentemperaturen über 10 °C und ein sichtbarer Neuaustrieb. Das geschieht in der Regel zwischen Mitte März und Mitte April. In dieser Phase sind die Wurzeln der Gräser stabil genug, um den Schnitt zu verkraften.
Wer aber zu früh anfängt, der schwächt die jungen Halme. Die können dann schnell gelblich werden oder – schlimmer noch – Lücken bilden. Wenn man aber zu lange wartet, dann wächst das Gras zu hoch. Als Folge muss der Mähroboter mehr Energie aufwenden, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.
Und auch die Bodenfeuchtigkeit spielt eine Rolle. Jeder, der zum Beispiel morgens schon einmal gemäht hat, kennt das: Der Rasen ist noch feucht vom Frühjahrsregen oder vom morgendlichen Tau. Deshalb kleben die Halme an den Messern, und das Schnittbild wird unregelmäßig. Dazu noch läuft der Motor unter höherer Belastung, was wiederum den Akku und die Messer stärker beansprucht.
Genau hier zeigt sich der Vorteil moderner Systeme: Der Navimow i105 etwa erkennt über Wetterdaten und Sensorik, ob die Bedingungen stimmen, und verschiebt den Start automatisch, bis der Boden trocken genug ist. So kann die Mähsaison effizient und materialsparend – ganz ohne Risiko für den Rasen – beginnen.

Ein Praxisbeispiel: Wenn Geduld sich auszahlt
Stellen Sie sich einen typischen Frühlingstag vor: Der Boden ist morgens noch feucht und man kann den nächtlichen Regen noch in der Luft riechen. Die Halme liegen flach, und erst langsam wärmt die Sonne den jungen Tag.
Wer den Roboter jetzt starten lässt, der riskiert allerdings ein fleckiges Ergebnis. Also ist es besser, bis zum Nachmittag zu warten, wenn der Rasen abgetrocknet ist und die Halme aufgerichtet sind. Dann wird der Schnitt gleichmäßig und die Messer halten länger. Ganz zu schweigen von einem Rasen, der wirklich gesund bleibt. Geduld zahlt sich also aus, besonders beim ersten Mähen des Jahres.
Tageszeit und Betriebszeiten – wann darf der Mähroboter fahren?
Aber nicht jede Uhrzeit ist erlaubt oder sinnvoll. Dazu muss man wissen: In Deutschland gelten die allgemeinen Ruhezeiten laut Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV). Und auch wenn moderne Mähroboter wie die Navimow i Series mit nur 58 dB(A) sehr leise arbeiten, sollten die folgenden Richtwerte beachtet werden:
| Zeitraum | Nutzung erlaubt | Hinweise |
|---|---|---|
| Montag–Freitag | 07:00 – 20:00 Uhr | Innerhalb dieser Zeiten darf der Roboter betrieben werden. |
| Samstag | 07:00 – 20:00 Uhr | In Wohngebieten meist ebenfalls zulässig. |
| Sonn- & Feiertage | nicht erlaubt | Ruhezeiten sind einzuhalten. |
Diese Vorgaben schützen sowohl die Nachbarschaft als auch die Tierwelt. Das gilt besonders für Tiere, die überwiegend in der Dämmerung aktiv sind.
Die besten Tageszeiten für den Einsatz
Wann erzielen Mähroboter nun die besten Ergebnisse? Die Antwort ist einfach: zwischen 10 und 17 Uhr. In diesen Zeiten ist das Gras meistens trocken und die Temperaturen stabil, während frühmorgens oder kurz nach dem Regen das Schnittbild oft ungleichmäßig ist. Schuld ist die Feuchtigkeit, die an den Messern haftet. Denn die sorgt für ungleichmäßiges Schneiden und erhöht den Energieverbrauch. Abends und nachts sollte der Roboter Pause haben. Viele Tiere, allen voran die Igel, Frösche und Insekten, sind dann unterwegs. Selbst wenn der Animal Friendly Mode der Navimow-Modelle Tiere erkennt und ausweicht, bleibt Rücksicht nach wie vor der beste Schutz.
Die saisonalen Besonderheiten – vom Frühjahr bis in den Herbst
Jede Jahreszeit stellt andere Anforderungen an den Mähroboter. Die folgenden Empfehlungen helfen deshalb, die Mähstrategie anzupassen:
Behutsamer Start im Frühling
Nach dem ersten Wachstumsschub reicht es in der Regel, den Rasen ein- bis zweimal pro Woche zu mähen. Wichtig ist eine höhere Schnitthöhe von etwa 45–50 mm, damit junge Triebe nicht geschwächt werden. Über die App lässt sich die Höhe bei Modellen wie dem Navimow einfach anpassen. Das ist ideal, wenn der Boden noch weich oder uneben ist.
Regelmäßige Intervalle und Hitzeschutz im Sommer
In den Sommermonaten wächst der Rasen vergleichsweise schnell. Mähintervalle von zwei Tagen halten ihn dann dicht und gleichmäßig. Allerdings sollte die Frequenz bei großer Hitze reduziert werden, denn zu häufiges Mähen stresst das Gras. Navimow-Roboter reagieren automatisch auf trockene Phasen und passen das Mähprogramm entsprechend an. So bleibt der Rasen gesund, und auch der Energieverbrauch sinkt.
Tipp:
- Späte Vormittage oder frühe Abende sind zum Mähen ideal, weil sie nicht zu heiß und noch hell genug für eine saubere Orientierung sind.
Ein sanfter Übergang im Herbst
Ab Oktober verlangsamt sich das Wachstum. Jetzt reicht ein wöchentlicher Schnitt vollkommen aus. Und sinkt die Temperatur unter 5 °C, sollte der Mähroboter in die Winterpause gehen. Vor der Einlagerung lohnt sich aber noch eine kurze Wartung: Die Messer sollten gereinigt werden, die Sensoren überprüft und der Akku auf etwa 50 % geladen werden. So startet das Gerät im nächsten Frühjahr ohne Probleme. Die Navimow i105- und i108-Modelle sind für Temperaturen zwischen –20 °C und +25 °C ausgelegt. Das macht sie zu idealen Geräten für die Lagerung in der Garage oder dem Geräteschuppen. So lässt sich die gesamte Saison über ein gleichmäßig gepflegter und gesunder Rasen genießen.

So erzielt der Mähroboter das beste Ergebnis
Was neben rechtlichen und ökologischen Aspekten zählt, ist vor allem die Effizienz. Das Ziel ist es, ein gleichmäßiges Schnittbild zu bekommen und dazu Energie zu sparen.
Die Navimow i Series nutzt dafür das EFLS 2.0 (Exact Fusion Locating System). Es kombiniert vor allem Satellitendaten und visuelle Orientierung, um zentimetergenau zu navigieren. Selbst bei schwachem GPS-Signal oder unter Bäumen finden die Sensoren den richtigen Weg.
Dadurch entstehen stromsparende und strukturierte Routen ohne doppelte Fahrten, die im Vergleich zu herkömmlichen Geräten den Akku deutlich weniger belasten.
Sie können sich über die App natürlich jederzeit Informationen wie zum Beispiel Mähpläne und Leistungsdaten ansehen. Durch die Kombination mit Bewässerungssystemen oder Bodensensoren entsteht dabei ein vollständig vernetzter Garten, in dem Faktoren wie das Wetter, die Feuchtigkeit und der Energieverbrauch automatisch abgestimmt werden.
Der Roboter arbeitet dann, wenn die Bedingungen optimal sind – nicht einfach nach Uhrzeit.
Rechtliche Hinweise und Verantwortung
Auch wenn moderne Mähroboter technisch immer sicherer werden, bleibt die Verantwortung für den Betrieb beim Nutzer. Beachten Sie dabei ein paar grundlegende Punkte:
- Mähen Sie nicht bei Dunkelheit: In den Abend- und Nachtstunden sind Igel, Frösche und andere Tiere unterwegs. Lassen Sie den Mähroboter deshalb nur bei Tageslicht fahren.
- Prüfen Sie vor dem Start mit einem schnellen Blick über den Rasen, dass keine Tiere, Spielsachen oder Äste im Weg liegen.
- Halten Sie den Arbeitsbereich frei: Entfernen Sie lose Gegenstände oder Gartenwerkzeuge. So vermeiden Sie Fehlfahrten und schützen den Roboter vor Beschädigungen.
- Nutzen Sie die Sicherheitsfunktionen: Aktivieren Sie regelmäßig die Kindersicherung, den Diebstahlschutz und die Zonenüberwachung. Das erhöht die Sicherheit im Alltag und sorgt für einen zuverlässigen Betrieb.
Navimow-Geräte unterstützen Sie mit KI-gestützter Hinderniserkennung (VisionFence™) und dem bereits erwähnten Animal Friendly Mode. Beide Systeme verbessern die Sicherheit erheblich. Sie ersetzen aber keinesfalls die eigene Aufmerksamkeit.

Ein paar praktische Tipps für den Alltag
Damit Ihr Mähroboter dauerhaft zuverlässig arbeitet, helfen einige einfache Routinen im Alltag:
- Aktivieren Sie die automatische Wetteranpassung: Viele Mähroboter erkennen über Sensoren, wenn Regen einsetzt, und pausieren den Betrieb selbstständig. So schützen Sie Motor und Elektronik und vermeiden unschöne Spuren im nassen Rasen.
- Nutzen Sie das Mehrzonen-Management: Besonders bei größeren Gärten lohnt es sich, den Rasen in einzelne Mähzonen aufzuteilen. Modelle wie der Navimow i108 arbeiten dadurch effizienter und verlängern die Akkulaufzeit. Wenn Ihr Roboter schon einmal mitten im Einsatz zur Ladestation zurückmusste, wissen Sie, wie viel ein kluger Mähplan bringt.
- Aktivieren Sie regelmäßig den Rasenkantenmodus: Saubere Kanten machen den gepflegten Eindruck erst komplett. Wenn der Rasenkantenmodus regelmäßig läuft, entfällt das mühsame Nachschneiden per Hand. Und Ihr Garten wirkt dauerhaft ordentlich, auch entlang von Wegen oder Beeten.
- Passen Sie die Mähhöhe an: Die richtige Schnitthöhe entscheidet über die Gesundheit Ihres Rasens. Im Sommer sind etwa 35 Millimeter ideal, während Sie in Trockenphasen oder schattigen Bereichen besser auf 45 bis 50 Millimeter erhöhen. So bleibt der Boden geschützt und das Gras kräftig.
- Halten Sie die Software aktuell: Moderne Mähroboter wie der Navimow erhalten regelmäßig Over-the-Air-Updates, die die Funktion verbessern. Ein kurzer Blick in die App genügt, um Ihr Gerät auf dem neuesten Stand zu halten und langfristig zuverlässig zu betreiben.

Fazit: Der perfekte Schnitt ist kein Zufall
Die Antwort auf die Frage, ab wann man den Mähroboter fahren lassen sollte, hängt von der Temperatur, der Bodenfeuchtigkeit, der Tageszeit und den rechtlichen Vorgaben ab. Wer diese Faktoren berücksichtigt, schützt nicht nur Umwelt und Nachbarschaft – er freut sich auch über eine Technik, die länger hält. Der Rasen profitiert ohnehin.
Mit den kabellosen Systemen der Navimow i Series lassen sich unter anderem Mähzeiten, Zonen und Wetterbedingungen intelligent steuern. Das Ergebnis ist ein gleichmäßig gepflegter und gesunder Rasen bei minimalem Aufwand.
Mehr Informationen zu den Navimow i Modellen und zur intelligenten Rasenpflege finden Sie auf der offiziellen Navimow Website.
Häufig gestellte Fragen
Ab wann darf ich meinen Mähroboter im Jahr starten?
Sobald die Bodentemperatur über 10 °C liegt und das Gras sichtbar wächst – meist ab Mitte März. Bei Frost oder nassem Boden sollte gewartet werden.
Darf der Mähroboter nachts arbeiten?
Aus Tierschutzgründen nicht. Viele Kleintiere sind nachts aktiv. Zudem gelten gesetzliche Ruhezeiten, die den nächtlichen Betrieb ausschließen.
Wie lange darf ein Mähroboter täglich fahren?
So lange, wie es die Wachstumsbedingungen erfordern – oft einige Stunden am Tag zwischen 10 und 17 Uhr. Intelligente Modelle passen die Laufzeit automatisch an.
Was passiert bei Regen?
Moderne Mähroboter wie Navimow unterbrechen den Betrieb automatisch und setzen ihn fort, sobald der Boden trocken ist. Das schützt Rasen und Technik.
Muss ich rechtliche Vorschriften beachten?
Ja. Es gelten die bundesweiten Ruhezeiten (07:00–20:00 Uhr werktags, keine Sonn- oder Feiertage). In einigen Gemeinden können zusätzliche Regelungen gelten.








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